Deadline verlängert!

Wir haben die Deadline für unser Symposium im November in Lüneburg verlängert!

Bitte bewerben Sie sich nun bis zum 15. Juni 2019 für die Veranstaltung zum Thema Wozu digitale Geisteswissenschaften? Innovationen, Revisionen, Binnenkonflikte. Dazu schicken Sie eine Mail mit einer Projektskizze (max. 400 Wörter) sowie einem wissenschaftlichen Lebenslauf an: digitalitaet.dfg@uni-bayreuth.de.

Nähere Informationen zum Symposium an der Leuphana Universität Lüneburg finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Begriffe in Bewegung

CC0.pixabay

 

Algorithmus, Digitalisat, Code, Metadatum, Interface, Tagging, Distant Reading, Audio Mining – Begriffe, mit denen die Digitalen Geisteswissenschaften täglich arbeiten und deren Gebrauch dennoch (oder vielleicht gerade deshalb?) häufig unklar ist. Wie aber können wir mit diesen ‘Begriffen in Bewegung‘ arbeiten? Was tragen sie und ihre Veränderungen zum Verständnis digitaler Kultur(en) bei? Und benötigen wir eine grundlegende Überarbeitung einiger dieser Begriffe?

U.a. diese Fragen will der Workshop klären, der vom 13. bis 15.2.2019 an der Uni Bayreuth stattfindet. Unter dem Titel „Wovon sprechen wir, wenn wir von Digitalisierung sprechen?
Gehalte und Revisionen zentraler Begriffe des Digitalen“ beschäftigen sich insgesamt 20 Referentinnen und Referenten mit begriffskritischer Arbeit am Digitalen. Für die Keynotes gewonnen werden konnten Marie-Luise Angerer (Potsdam), Till A. Heilmann (Bonn), Fotis Jannidis (Würzburg), Hubertus Kohle (München), Birgit Schneider (Potsdam).

Das detaillierte Programmheft mit Informationen zu allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Abstracts der Beiträge gibt es hier.

Interessierte Gäste melden sich bitte bis zum 8.2. per Mail an: digitalitaet.dfg@uni-bayreuth.de.

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Forschungsinfrastrukturen – Wie war´s denn?

Tagungsbericht zum Symposium
„Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften. Wie verändern digitale Infrastrukturen die Praxis der Geisteswissenschaften?“
von Anja Fischer

 

© Jürgen Rennecke (Uni Bayreuth)

 

Die Digital Humanities stehen im Zentrum intensiver Diskurse, wobei die Frage nach der Daseinsberechtigung im Vordergrund steht. Dürfen sie als eigenständige Fachdisziplin mit Studium und Lehre angesehen werden oder ist DH nur eine Modeerscheinung, die ihre Blüten in diversen anderen Fachbereichen treibt, um dort die Forschung durch digitalisierte Datenmengen zu durchsetzen? Das Symposium zeigte in den Vorträgen die Grenzen der Digital Humanities auf, aber auch, an welchen Stellen ein Nutzen durch die Aufbereitung und Digitalisierung von Daten entstehen kann. Weiterlesen ›

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Radio an!

Wie wäre es mal wieder mit Radio?
Am 25.10. widmet sich der Deutschlandfunk dem Schwerpunktthema Digitalisierung. Ab 20:10 Uhr läuft in der Reihe „Aus Kultur- und Sozialwissenschaften“ der Beitrag Das Ende des Federkiels. Neue Infrastrukturen für Kultur- und Sozialwissenschaften. Zu hören sind hier u.a. Petra Gehring und Heike Neuroth. Das Einschalten lohnt sich also!

Sendetermin:
25.10.2018
ab 20:10 Uhr
zur Sendungsseite geht´s hier

 

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Infrastrukturen? Infrastrukturen!

Das Programm für unser Symposium „Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften. Wie verändern digitale Infrastrukturen die Praxis der Geisteswissenschaften?“ (26.9. bis 28.9.2018) steht und wir freuen uns sehr auf spannende Vorträge, geistreiche Keynotes und lebhafte Diskussionen!

In 11 Vorträgen und 4 Keynotes beschäftigen wir uns 3 Tage mit den grundlegenden Veränderungen, die digitale Forschungs(infra)strukturen mit sich bringen. Entsprechend stehen unter anderem folgende Forschungsfragen im Fokus: Was alles gehört zur „Infrastruktur“ in den digitalen Geisteswissenschaften? Was sind überhaupt „Forschungsdaten“? Und brauchen wir eine Kritik der Datensätze zu digitalen Ressourcen?

Keynote-Speaker sind: Petra Gehring, Michael Hagner, Gerhard Lauer und Ulrich Johannes Schneider.

Ein detailliertes Programmheft mit Informationen zu allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Abstracts der Beiträge gibt es hier.

Interessierte Gäste melden sich bitte bis zum 14.9. per Mail an: digitalitaet.dfg@uni-bayreuth.de.

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Sonderband 3 der ZfdG erschienen!

Abb.: Screenshot des 3. Sonderbandes der ZfdG, der die Beiträge unseres Workshops enthält

Und da ist er endlich! Der 3. Sonderband der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften ist erschienen und versammelt die Beiträge unseres Workshops „Neue Forschungsgegenstände und Methoden? Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert“, der am 23./24. März 2017 stattfand.

Im Zentrum des von Sybille Krämer und Martin Huber herausgegebenen Bandes stehen Fragen nach den grundlegenden Veränderungen, die digitale Forschungsstrukturen mit sich bringen: Wie verändert die Digitalisierung Forschungsgegenstände, Forschung und Selbstverständnisse in den Geisteswissenschaften? Welchen Mehrwert verspricht die digitale Aufbereitung und Analyse des Materials? Wie kann das ‚Neue‘ an Forschungsergebnissen, die allein mit digitalen Verfahren zu gewinnen sind, beschrieben und erklärt werden? Beiträgerinnen und Beiträger aus der Geschichtswissenschaft, Philosophie, Medienwissenschaft, Soziologie, Kunstwissenschaft, Archäologie, Wissenschaftsgeschichte, Zeitschriftenforschung, Kunst- und Literaturwissenschaft untersuchen anhand von konkreten Beispielen, wie sich der digitale Wandel auf das Wissen und die Forschungsgegenstände der einzelnen Disziplinen auswirkt.

Autorinnen und Autoren des vollwertig open access veröffentlichten Bandes sind:
Arianna Borrelli, Klaus-Georg Deck, Frank Fischer, Ana Marija Grbanovic, Eva Gredel, Stefan Heßbrüggen-Walter, Anouk Hoffmeister, Séverine Marguin, Maria Männig, Arndt Niebisch, Madleen Podewski, Cornelia Schendzielorz, Jens Schröter, Friederike Schruhl, Charlotte Schubert, Peer Trilcke.

Martin Huber / Sybille Krämer (Hg.):
Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert: Neue Forschungsgegenstände und Methoden. Sonderband 3.
In: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften. Wolfenbüttel 2018.
DOI: 10.17175/sb003.
http://www.zfdg.de/sonderband/3
DFG Projektnummer: 287972711

 

 

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Der Stachel des Digitalen

Soeben erschienen: Digital Classics Online Bd. 4,1 (2018) mit einem Beitrag von Prof. Dr. Sybille Krämer.  Der Beitrag mit dem Titel „Der ‚Stachel des Digitalen‘ – ein Anreiz zur Selbstreflexion in den Geisteswissenschaften? Ein philosophischer Kommentar zu den Digital Humanities in neun Thesen“ flankiert die Eröffnungs-Keynote, die Sybille Krämer auf der diesjährigen DHd in Köln gehalten hat.

Zum E-Journal geht´s hier.
Die Videoaufzeichnung der Keynote finden Sie hier.

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Alles im Fluss auf der dhd2018

„Alles ist im Fluss – Ressourcen und Rezensionen in den Digital Humanities“ lautete der Titel eines Panels, das das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) auf der Jahreskonferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (dhd2018) organisiert hatte. Dazu verfügbar ist nun eine Panel-Nachlese.

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Berliner DH-Bericht 2016/17

 

Die Geschäftsstelle des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin (if|DH|b, www.ifdhberlin.de) erstellt jährlich einen Berliner DH-Bericht, der einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Lehre und nachhaltiger Bereitstellung digitaler geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten gibt und Transparenz für die Berliner Digital Humanities Community schafft. Der Bericht für den Zeitraum 12/2016-12/2017 ist nun veröffentlicht und hier zu finden.

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Verfügbarkeit von Forschungsdaten

Die DHd-Arbeitsgruppe Datenzentren im Verband DHd („Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“) hat sein Grundsatzpapier zur Sicherung der langfristigen Verfügbarkeit von Forschungsdaten veröffentlicht. In dem Papier, das Potenziale und Perspektiven geisteswissenschaftlicher Datenzentren sowie die Arbeitsfelder der AG Datenzentren in den Blick nimmt, heißt es u.a.:

„Obwohl Konzepte z.B. zur Langzeitarchivierung seit den 1990er Jahren entwickelt werden und andere wissenschaftliche Fachgemeinschaften bereits erfolgreich globale Einrichtungen für das Datenmanagement oder sogar explizite Datenzentren aufgebaut haben und nachhaltig betreiben, erfüllen die meisten bestehenden Angebote die sich abzeichnende breite Anforderungspalette geisteswissenschaftlicher digitaler Forschung noch nicht vollständig.“

Die AG beschreibt in ihrem Positionpapier daher die speziellen Gegebenheiten in den Geisteswissenschaften und leitet daraus Anforderungen an sowie spezifische Aufgaben von geisteswissenschaftlichen Datenzentren ab. 

Das Grundsatzpapier steht unter http://doi.org/10.5281/zenodo.1134760 als PDF-Version zum Download bereit. Zudem findet ein Panel der AG Datenzentren auf der diesjährigen DHd in Köln statt.

 

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