Digital Humanities und biographische Forschung

Porträt von Ignaz Trebitsch-Lincoln (um 1943) mit Lebenslinien (Quelle: Wikipedia, gemeinfrei; Grafik: Florian Windhager, vgl. Tagungsankündigung FernUniversität Hagen)

Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch und Dr. Eva Ochs (Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen) veranstalten vom 23. bis 24. Juni 2017 die Interdisziplinäre Tagung „Digital Humanities und biographische Forschung“.

Die Fachtagung, die im Rahmen des Hagener Forschungsdialogs stattfindet, beschäftigt sich mit digitalen Sammlungen, der Publikation audio-visueller biographischer Quellen, computergestützten Analysen (Text- und Spracherkennung) sowie der Visualisierung von biographischem Datenmaterial. Ein weiterer Schwerpunkt wird die kritische Reflexion des Einsatzes digitaler Methoden im Forschungsprozess sein. Dabei sollen Fragen behandelt werden, die auch die Arbeit der Symposienreihe „Digitalität in den Geisteswissenschaften“ maßgeblich prägen, wie etwa:

  • Welche Bedeutung hat der „digital turn“ in den Geistes- und Kulturwissenschaften konkret für die Forschungspraxis?
  • Revolutionieren die Methoden der Digital Humanities den Umgang mit Quellen (hier v.a. Interviews, Autobiografien, Tagebücher, Briefe)?
  • Welche neuen Ziele, Erkenntnisse und Fragen generiert der „digital turn“?

Interessierte werden um Anmeldung per Mail gebeten.

Zeit: 23./24. Juni 2017
Ort: Bildungsherberge der FernUniversität Hagen
weitere Infos sowie das ausführliche Programm hier

 

 

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