Wissen in Netzwerken und durch Netzwerke

 

Die im Wintersemester 2014/15  an der Universität Leipzig  begründete Vortragsreihe „Theorie und Methodik“ soll den Begriff „Digital Humanities“ mit Inhalten füllen, indem Fragen ihrer Theorie und Methodik einer breiteren wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei soll auch darüber reflektiert werden, wo die traditionellen Grenzen zwischen Disziplinen wie z. B. Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft nur „gewollte“ Grenzen sind, die sich letztendlich als hinderlich erweisen, und ob nicht gerade die Digitalen Geisteswissenschaften aufgerufen sind, eine Theorie zu entwickeln, die die gemeinsamen Grundlagen und Methoden in den Fokus nimmt.

Die Veranstalter laden am 17.01.2017 zu folgenden Vorträgen ein:

17:15-18:30 – Anne Baillot (Centre Marc Bloch, Berlin): Zirkulation von Briefen, Zirkulation in Briefen. Romantische Korrespondenzen edieren heißt Geschichte (neu)schreiben

und

18:30-19:45 – Vera Hildenbrandt (Universität Trier, Trier Center for Digital Humanities): „Man verliert ein Volk und erhält weitverstreute Freunde“. Soziale Netze deutschsprachiger Intellektueller im Exil

 

Nähere Informationen finden Sie auch im Veranstaltungsflyer sowie auf der Website.

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