Digitalität in den Geisteswissenschaften

Ein Nachschlagewerk zu den digitalen Geisteswissenschaften

Glossar

Zentrale Begriffe der digitalen Geisteswissenschaften, kurz und ohne Fachjargon erklärt. Das Glossar wächst nach und nach.

Digital Humanities

Sammelbezeichnung für die Arbeitsfelder, in denen geisteswissenschaftliche Fragen mit digitalen Verfahren bearbeitet werden. Der Ausdruck hat sich international durchgesetzt; im Deutschen spricht man auch von digitalen Geisteswissenschaften.

Distant Reading

Ein von Franco Moretti geprägter Begriff für das Auswerten sehr großer Textmengen mit statistischen Mitteln, im Gegensatz zum genauen Lesen einzelner Werke (Close Reading). Statt ein Buch zu interpretieren, untersucht man Muster über Hunderte oder Tausende von Texten hinweg.

TEI

Die Text Encoding Initiative ist ein weit verbreiteter Standard, um Texte für die wissenschaftliche Auswertung digital auszuzeichnen. Mit TEI lässt sich festhalten, was in einem Text eine Überschrift, eine Person, ein Ort oder eine Korrektur ist, sodass Maschinen diese Strukturen verstehen können.

Netzwerkanalyse

Ein Verfahren, das Beziehungen sichtbar macht, etwa wer in einem Briefwechsel mit wem korrespondierte oder welche Figuren in einem Drama gemeinsam auftreten. Solche Beziehungen werden als Netz aus Knoten und Verbindungen dargestellt und lassen sich messen und vergleichen.

Weitere Begriffe folgen.