Digitalität in den Geisteswissenschaften

Ein Nachschlagewerk zu den digitalen Geisteswissenschaften

Die Geisteswissenschaften arbeiten seit jeher mit Texten, Bildern, Quellen und Überlieferung. In den vergangenen Jahrzehnten ist ein neues Werkzeug hinzugekommen: der Computer. Aus dieser Verbindung ist ein eigenes Arbeitsfeld entstanden, das oft als digitale Geisteswissenschaften oder Digital Humanities bezeichnet wird.

Dieses Nachschlagewerk ordnet die wichtigsten Begriffe, Methoden und Werkzeuge dieses Feldes ein. Es richtet sich an Studierende, Lehrende und alle, die verstehen möchten, was es bedeutet, wenn geisteswissenschaftliche Fragen mit digitalen Mitteln bearbeitet werden. Die Texte sind bewusst allgemein verständlich gehalten und verzichten auf Fachjargon, wo er sich vermeiden lässt.

Themen

Zur Geschichte dieser Adresse: Rückblick auf die frühere Symposienreihe.

Wozu das Feld gut ist

Digitale Verfahren erlauben es, größere Textmengen zu untersuchen, als ein Mensch je lesen könnte, Zusammenhänge sichtbar zu machen, die im Einzelfall verborgen bleiben, und Quellen so aufzubereiten, dass sie dauerhaft zugänglich und nachnutzbar sind. Zugleich werfen sie neue Fragen auf: Was geht verloren, wenn ein Gedicht zu Daten wird? Wie verlässlich ist eine Auswertung, deren Rechenschritte kaum jemand nachvollzieht? Genau diese Spannung zwischen Möglichkeit und Vorbehalt macht das Feld so lebendig.